Sie liebte es, mit ihrer eigenen Kamera zu drehen.

Wollte Heather für immer Schauspielerin bleiben?

Warum der Kinderstar von der Arbeit hinter der Kamera träumte und welche Pläne sie nach der Poltergeist-Trilogie schmiedete. –

„Obwohl Heather O’Rourke vor der Kamera ein Naturtalent war, galt ihre wahre Leidenschaft oft der Technik hinter den Kulissen. Wer sie am Set beobachtete, sah sie selten nur in ihrem Wohnwagen. Meistens saß sie fasziniert neben den Kameraleuten oder Regisseuren und stellte Fragen zu den komplexen Mechanismen des Filmemachens.

Zum Abschluss der Dreharbeiten zu Poltergeist II erhielt sie von ihren Eltern eine eigene Super-8-Kamera (oder eine frühe Videokamera). Diese Kamera wurde zu ihrer ständigen Begleiterin. Ob bei den Dreharbeiten am Big Bear Lake oder bei ihrem letzten großen öffentlichen Auftritt in Disneyland im Januar 1988 – Heather hielt ihre Welt fest.

In Interviews betonte sie oft, dass die Schauspielerei für sie eher ein Hobby sei. Ihr eigentlicher Traum? Ein Studium an der UCLA und eine Karriere als Regisseurin. Sie wollte Geschichten nicht nur verkörpern, sondern sie selbst erschaffen. Diese Pläne zeigen deutlich: Heather war ein lebensfrohes Kind mit festen Zielen für eine Zukunft, die sie sich fernab des bloßen Rampenlichts vorstellte.“

Sie beobachtete die Arbeit der Regisseure (wie Gary Sherman) ganz genau und plante, später an der UCLA (University of California, Los Angeles) Film zu studieren.

„Heather war mehr als nur ein Gesicht auf der Leinwand; sie war eine wissbegierige junge Künstlerin, die am Set oft mit ihrer eigenen Kamera anzutreffen war und davon träumte, eines Tages selbst Regie zu führen.“

Es gibt sogar ein kurzes Video, in dem sie mit ihrer Familie in Disneyland in Anaheim zu sehen ist. Sie hat dort selbst Filmaufnahmen gemacht und sieht sehr glücklich aus. Sie steckte zu diesem Zeitpunkt voller Pläne für die Zukunft.

Heathers eigene Worte waren:

"Ich möchte Regisseurin werden, genau wie Steven Spielberg."

Zurück zur Übersicht